Datum: 8. Januar 2017 
Alarmzeit: 13:57 Uhr 
Alarmierungsart: FME, Handyalarmierung, Sirene 
Dauer: 1 Stunde 13 Minuten 
Art: Brandeinsatz  
Einsatzort: Theilheim 
Einsatzleiter: Bauer Christian 
Mannschaftsstärke: 1/14 
Fahrzeuge: FL Schwanfeld 20/1 , FL Schwanfeld 22/1  
Weitere Kräfte: Atemschutzwerkstatt Niederwerrn , Fachberater THW , FF Bergrheinfeld , FF Hergolshausen , FF Theilheim , FF Waigolshausen , FF Werneck , FF Wipfeld , GW A/S Geldersheim , Land 2 , Land 2/4 , Polizei , Rettungsdienst  


Einsatzbericht:

Wir wurden um 13:57 zu einem Scheunenbrand nach Theilheim gerufen.

Es brannte der Keller einer Scheune und Teile des Dachbodens. Nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter stellten wir 3 Atemschutztrupps und begannen mit den Löscharbeiten. Nach circa 5 Minuten konnte Feuer unter Kontrolle und nach weiteren 10 Minuten Feuer aus gemeldet werden.

Wir unterstützen die Feuerwehr Theilheim noch bei den Aufräumarbeiten. Danach konnten wir uns wieder auf den Heimweg machen und rückten um circa 15:10 wieder ein.

Wir gratulieren Sebastian Pfister und Benedikt Pfister zu Ihrem ersten Brandeinsatz unter Atemschutz 😉

 

Nachtrag Pressebericht inFranken.de:

Heiße Asche in einer Restmülltonne hat Vermutungen der Polizei zufolge für einen Scheunenbrand am Sonntagnachmittag in Theilheim gesorgt.

Geschätzte 100 bis 120 Feuerwehrmänner der Wehren aus Theilheim, Schwanfeld, Bergrheinfeld, Waigolshausen, Geldersheim, Wipfeld und Werneck eilten zum Brandort und konnten Schlimmeres verhindern. Der Brandschaden wird derzeit auf mindestens 10 000 Euro beziffert.

Gegen 8.30 Uhr säuberte ein Senior den Holzofen in seinem Haus am Zehntplatz. Anschließend leerte er die Asche in die Mülltonne, die an der am Wohnhaus angrenzenden Scheune steht. Vermutlich noch glühende Aschereste entzündeten dann im Verlauf der nächsten Stunden den bereits in die Tonne weggeworfenen Hausmüll. Dies führte schließlich zu einem Vollbrand der Tonne.

Die Flammen griffen in der Folge auch auf die Scheunenwand über. Ein aufmerksamer Nachbar stellte den Brand fest, tätigte den Notruf und begann sogleich mit der Brandbekämpfung.

Die herbeieilenden Feuerwehren hatten den Brand alsbald unter Kontrolle, so dass ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus beziehungsweise benachbarte Wohnanwesen verhindert werden konnte. Vorsorglich wurden die Bewohner der umliegenden Anwesen kurzfristig evakuiert, bis bald darauf wieder Entwarnung gegeben werden konnte.

Gegen den Verursacher ist ein Ermittlungsverfahren nach dem Landesstraf- und Verordnungsgesetz – Verhüten von Bränden – eingeleitet worden.